Samstag, 30. Juni 2012

Venice - eine Erweiterung vom Google Algorithmus

Hi liebe Besucher,

heute will ich ein wenig über den neuen Ranking-Algorithmus Update "Venice" von Google schreiben.

Also was ist das wieder für ein neuer Algorithmus bzw. was für ein Update ist Venice?

Jeder der sich ein wenig mit SEO auskennt weiß, dass Goggle einen Ranking-Algorithmus besitzt. Der Venice Update hat wiederrum Auswirkungen auf die Platzierung der Seiten. Um genauer sein wird beim Venice Update geprüft "wo" (Standort) sich der User befindet, der eine Suchanfrage gestellt hat und zudem "was" der User gefragt hat. Dementsprechend erhält der User von Google lokale Suchergebnisse.

Wie weiß aber Google an welchen Standort sich der Internet-User gerade befindet?

Eine kurze und knappe Antwort ist: IP Adresse
Die IP Adresse kann man sich als Stempel vorstellen. Wann immer "Datenpakete" vom Absender zum Empfänger gesendet werden, wird dabei automatisch die IP Adresse des Empfängers mit angehängt (also an das Datenpaket).
Hierbei sorgt die IP Adresse dafür, dass der Empfänger eindeutig identifizierbar ist.

Hier ein Tool mit dem man seinen Standort durch die IP ermitteln lassen kann:

Nun wieder zurück zu Google.
Also Google prüft erst mal die IP Adresse des Internetsuchenden, also von denjenigen der im Suchfeld von Google was eingetippt hat.
Und da Google eine sehr große Datenbank an Standorte und IP Adressen besitzt, die Tag für Tag größer wird (unter anderem mit Hilfe von Android Smartphones oder der Google Dienstleistung "Google Maps"), gibt kann Google dem Suchenden Suchergebnisse wiedergeben, welche an einem Standort gebunden sind.

Ein Bespiel dafür:
Ein Bürger aus Saarbrücken sitzt vor seinem Rechner oder ist in der Saarbrücker Innenstadt mit seinem Smartphone unterwegs und gibt folgendes bei Google ein:

Autohaus (-vielleicht wich sich der Mensch aus Saarbrücken ein neues Auto kaufen-)

Als Ergebnis bekommt er dann auf der ersten Seite von Google eine Google-Map Anzeige, welche dem User verschiedene Autohäuser in seiner Nähe (also in der Stadt Saarbrücken) anzeigt.
Die Standorte sind durch Großbuchstaben markiert. Auf diese kann der Internetuser anklicken oder er kann wenn er ein wenig runtersrcollt zu jedem Großbuchstaben die genaue Adresse ablesen.
(siehe Bild - Screenshot von Google Suchergebnissen)


Auf was sollte man also achten?

Na ja, hat man eine Internetseite bei der ein lokaler Bezug wichtig ist (wie in unserem Beispiel oben), dann sollte man natürlich seinen Verkaufs-/Dienstleistungsstandort auf der Internetseite irgendwo Google "mitteilen".
Man sollte zudem darauf achten, dass man sich einige lokale Links sichert. Also Links die zu der eigenen Seite führen (Backlinks), aber auch Links die zu anderen lokalen Seiten führen.
Zudem sollte man nicht vergessen qualitativ hochwertigen Content, welches den lokalen Standort beschreibt (aber natürlich auch die Firma, Produkte, etc.) zu verfassen. 

Mein Tipp: 
eine statistische Analyse ist nie verkehrt. 
(dazu schreib ich nachste Woche erst was auf - entschuldigt mich bitte)

Was sind die Auswirkungen?

wieder eine kurze Antwort: keine bzw. unklare Standortangabe führt zu Rankingverluste!
Wichtig: Der neue Google Update "Venice" betrifft aber nur die organische Suchergebnisse.

Mittwoch, 27. Juni 2012

SEO Begriffe - Definitionen und Erklärungen einiger SEO Begriffe

Hi Leute, heute werde ich für meinen Kollegen Mateo einige Begriffe aus der SEO Welt erklären.
Genauer gesagt/geschrieben: einige Begriffe die man kennen sollte, wenn man mit Google Adsense arbeitet.

Möchte man also schauen wie viel Geld man mit seiner Seite, nach sagen wir mal einem Monat verdient hat, kann man dies bei "Google Adsense" unter Leistungsberichte.
Hierbei muss man nur die "geschätzten Einnahmen" ablesen.

Für eine genauere Analyse und für ein besseres Verständnis seiner eigenen Seite sollte man aber auch Verstehen was die anderen Begriffe bzw. für was die anderen Zahlen neben den "geschätzten Einnahmen" stehen.


Fangen wir also die anderen fünf Begriffe zu erklären:

1.) Seitenaufrufe: die Seitenaufrufe zeigen an wie viele User in einer Zeitspanne (diese wählt man selbst aus) auf der eigenen Seite waren. 
Möchte man es noch genauer wissen, einfach auf dem Link klicken:
http://support.google.com/adsense/bin/answer.py?hl=de&answer=191124
Das Ziel jeder Seite sollte es sein: Die Anzahl der Seitenaufrufe pro Tag zu steigern!
Zudem soll/muss der Seitenbesucher davon überzeugt werden, die Seite noch mehrere Male zu besuchen.

2.) Klicks: hierbei zählt Google Adsense wie oft ein User auf die geschalteten Anzeigen klickt.

Seiten CTR: Die CTR, also die Click-Through Rate zeigt an wie erfolgreich unsere Werbemaßnahmen waren.
Denn sie zeigt an:
Verhältnis der gesamten Impression-Anzahl zu den Klicks. (bezogen auf jeweils einen Banner oder natürlich einen Link)

Bei Google Adsense geht es aber um die SEITEN CTR!
Hierbei wird das Verhältnis von gesamten Klicks und den gesamten Seitenaufrufe in einer Zeitperiode berechnet.

Formel: Seiten-CTR = Klicks / Seitenaufrufe

Dazu möchte ich ein Beispiel vorrechnen (Beispiel zur ganz normalen CTR):
Gehen wir davon aus, dass wir ein Werbebanner haben, welches 89-mal angeklickt wird.
Angezeigt wird dieser Banner aber 521-mal.

Dann beträgt die CTR  = 89 * 100 / 521= 17,08

Das Ergebnis 17,08 wird in % angegeben. Also 17,08%!

Ein ganz normaler "Dreisatz". Sollte also keine große Kunst sein diesen Wert zu berechnen.

Kleine Randnotiz:
Ob dieser Wert ein guter oder schlechter ist, ist Abhängig von dem Suchvolumen des Keywords.
Man sollte seine CTR langfristige untersuchen und durch verschiedene Maßnahmen (bspw.: gute Positionierung der Werbung) versuchen die CTR zu steigern.

CPC: die CPC sind die Kosten pro Klick. In anderen Worten, wie viel Kostet ein Klick auf dem Werbebanner der eingerichtet worden ist bzw. was bringt uns ein Klick auf die Anzeige?
Bei dem CPC von Google Adsense kommt es immer darauf an von welcher Seite man diesen Wert betrachtet.
Derjenige der die Werbung schaltet, der muss pro Klick auf seinen Banner zahlen.
Derjenige der die Werbung (fremde Werbung) auf seiner Seite erlaubt anzuzeigen, bekommt das Geld (na ja ein Teil davon. Google möchte schließlich auch was vom Kuchen haben)

Formel: CPC = geschätzte Einnahmen / Klicks

Wenn wir die Formel umstellen, erhalten wir:

Klicks * CPC = Einnahmen

Also genau das was die Definition des CPC ist: "der Wert den man pro Klick auf die Werbung bekommt"

Und zum Schluss kommen wir noch zu der Seiten RPM.

Seiten RPM: Diese Variable zeigt dem Google Adsense User an wie viel Umsatz er/sie nach 1000 Impressions bekommt. Der RPM ist bedeutet ausgeschrieben Revenue per Thousand Impressions,
also Umsatz nach 1000 Seitenaufrufen.
Man berechnet ihn also ganz einfach indem man das Verhältnis von den geschätzten Einnahmen zu der Anzahl der Seitenaufrufe bildet und dieses Verhältnis mit 1000 multipliziert.

Formel: Seiten RPM = (geschätzte Einnahmen / Seitenaufrufe) * 1000

diese Formel kann man auch leicht nach den geschätzten Einnahmen umstellen und dann kommt man wieder auf die Definition dieses Begriffs (auf mathematischer Art und Weise)

geschätzte Einnahmen = (Seiten RPM / 1000) * Seitenaufrufe

Rechenbeispiel: 
Gehen wir davon aus, dass wir 461,12 Euro an geschätzten Einnahmen für eine Zeitperiode von Google Adsense angegeben bekommen und dazu noch 116731 Seitenaufrufe aufzuweisen haben. Dann beträgt der Seiten RPM:

Seiten RPM = (461 / 116731) * 1000 = 3,95

Das Ergebnis wird in Euro oder Dollar angegeben. Also 3,95 Euro.

Hoffe das hat euch und besonders dir Mateo weitergeholfen.

Donnerstag, 21. Juni 2012

PageRank berechnen - wie wichtig ist der PageRank?


Heute wollen wir uns mit dem Begriff PageRank befassen.
  1. Also was ist der PageRank (Google PageRank)?
  2. Wie lässt er sich berechnen?
  3. Und wie wichtig ist der Page Rank überhaupt?
Der PageRank ist eigentlich ein Algorithmus, also eine endliche Folge von Anweisungen zur Lösung eines Problems bzw. eine Rechenvorschrift, welches nach n-Schritten zu einer Lösung führt. 
 
Einführung: Was macht also unser PageRank-Algorithmus?

Dieser PageRank-Algorithmus von der Suchmaschine Google soll anzeigen wie Relevant die Internetseite ist.
Hierbei spielt die Anzahl der Links eine wichtige Rolle. Mathematisch gesehen wird eine Gewichtung durchgeführt und zwar erhält jedes Element aus der Menge aller Inhalte einer Seite bezogen auf seine Struktur der Verlinkung ein Gewicht zugeordnet.

Man kann also sagen, dass der Google PageRank-Algorithmus einer beliebigen Interseite einen höheren PageRank zuweist, umso größer die Menge der Verlinkungen, welche auf die Seite "zeigen" ist. 
Hierbei sollte man noch erwähnen, dass es sich um Backlinks handelt (Backlinks sind Links welche von anderen Internetseiten auf bspw. meine Seite führen)

Google ist nämlich davon ausgegangen das umso größer die Anzahl der Backlinks einer Seite ist, umso mehr Menschen interessieren sich für diese Seite. Weil eine Seite diese Links von ausserhalb bekommen hat und somit muss ja die Seite auch interessant sein. 

Wichtig ist bei dem PageRank-Algorithmus auch, wer den Link gesetzt hat, also woher der Link stammt.
  • Kommt der Link von einer Universität (sehr gut)!
  • Kommt der Link von einer sehr unseriösen Seite (nicht gut)!
Das war eine kurze Einführung zum Thema PageRank. Kommen wir zu den Fragen!

1.) Was ist der PageRank?

Wie in der Einführung schon erklärt ist der PageRank ein Algorithmus, welches von Google genutzt wird um zu erkennen, welche Seiten Relevant sind und welche nicht. 
Also welche Seiten sollten bei der Google-Suche oben stehen, da sie von vielen Menschen empfohlen werden.

2.) Wie lässt er sich berechnen?

Möchte man den PageRank der eigenen Seite berechnen benötigt, kann man diesen Wert durch eine Iteration berechnen 
(Iteration: ist eine sukzessive Methode aus der numerischen Mathematik, die es einem erlaubt ein Problem zu lösen. Hierbei wird in mehreren Schritten durch eine Approximation das Problem "nährungsweise" gelöst.)

Nun zu der Formel:

PR(M) = (1-e) + e * (PR(I1)/C(I1) + ... + PR(In)/E(In))

PR(M):= PageRank meiner Seite
PR(I):= PageRank externe Seite
C(T):= Anzahl der ausgehenden Links von der Externen Seite
e:= Dämpfungsfaktor

Unser Intervall ist hier:  [1,n] also 1,2,3,......,n ; also haben wir heir eine endliche Anzahl an natürlichen (positiven ganzen Zahlen)

Das Ergebnis PR(M) liegt immer zwischen 0 und 10.
Umso höher der PageRank ist umso besser.

Ich werde hierzu noch eine Grafik einfügen, die die Rechnung noch besser darstellen und erklären soll.

Wenn man keine Lust auf die Mathematik hat, kann man auch ganz einfach auf bestimmten Seiten seinen PageRank berechnen lassen bzw. den PageRang von anderen Seiten sich anschauen. Dafür gibt es verschiedene Tools.

3.) Wie wichtig ist der PageRank?

Der Google PageRank ist immer noch wichtig, da er von Google stets aktualisiert wird.
JEDOCH spielt der PageRank von Google keine allzu große Rolle mehr für ihr Ranking-Algorithmus, wie noch vor einigen Jahren. Das liegt daran, dass viele User sich durch verschiedene Methoden mit vielen Backlinks ausgestattet haben und somit ihren PageRank "künstlich" nach oben verschoben haben und natürlich auch weil Google eine Menge neuer Parameter in Ihren Ranking-Algorithmus aufgenommen hat.
Google bestraft mittlerweile Seiten, die eine zu hohe Verlinkung (welche Eindeutig nicht natürlicher Herkunft sind) haben. 

Ich habe trotzdem geschrieben, dass der Google PageRank wichtig ist, weil man trotzdem versuchen sollte seine Seite so zu gestalten, dass andere interessante Seiten die eigene Seite auf Ihre Seite verlinken. Denn das sorgt langfristig für mehr Besucher.
Es ist ja klar, dass falls eine Seite wie Spiegel Online oder eine Universität einen verlinken möchte, dass das ein sehr positive Werbung ist.


Dienstag, 19. Juni 2012

neuer Google Algorithmus - auf was sollte man achten?

Durch den neuen Google Algorithmus soll bewertet werden, welcher Content gut bzw. welcher Content schlecht ist.
Zudem soll der neue Google Algorithmus (2012) Seiten abstufen, die überoptimiert sind.

  • Wie kann aber Google zwischen guten- und schlechten Content unterscheiden?
Eine einfache Methode ist natürlich die Bewertung der Bounce Rate.
Falls also die Bounce Rate einer Seite (bspw. Onlineshop) bei 80 % liegt, also von hundert User achtzig User die Seite nach einem Klick innerhalb weniger Sekunden wieder verlassen, dann ist das eindeutig ein schlechtes Zeichen für die Seite.
Jedoch eine deutlich negativere Gewichtung hat es, wenn der User nach dem Verlassen der Seite nach einem Klick (innerhalb weniger Sekunden) gleich auf ein weiteres Suchergebnis klickt.
Das ist für Google ein deutlich Signal dafür, dass der User nicht die richtigen Informationen zu dem Keyword(s) gefunden hat oder die Seite für ihn unseriös wirkte.

Natürlich erkennt Google auch ob in den Texten, Beschreibungen, Titeln etc. Rechtsschreibfehler vorhanden sind.
Trivialerweise sorgen auch Rechtsschreibfehler für eine negative Bewertung der Seite.

  • Was kann man also machen?
Natürlich ist eine Lösungsmethode: Erstelle qualitativen guten Content!
Der User sollte nach dem Besuchen der Seite einen Nutzen für sich ziehen können und somit zu einem "returning visitor" werden. Wenn also die Anzahl der wiederkehrenden Besuchern (mit Google Analytics messbar) steigt, dann weiß man dass die Seite an Qualität und besseren Inhalt gewonnen hat.

  • Wie kann man seine eigene Seite darauf optimieren?
Wenn man mehrere Rubriken hat sollten man sich die Höhe der Bounce Rate, die durchschnittliche Verweilsdauer (avg. Time on Site), sowie die Anzahl der returning Visitors in einer Excel Tabelle eintragen.
(das mit der Bounce Rate und den verschiedenen Rubriken werde ich später in einem eigenen Artikel erklären)
Diese Kennzahlen sollte man für jede neue Kalenderwoche aufschreiben und zwar mindestens 2 Monate lang.
Nach zwei Monaten kann man die wöchentliche Veränderung leicht durch eine Subtraktion berechnen.
Bsp.:
Views per Article Week 1: 50
Views per Article Week 2: 75
Durch die Subtraktion erhält man dann: 75 - 50 = +25

Die gleiche Rechnung macht man dann noch für die anderen Kennzahlen.

[* Um ein saubereres Ergebnis zu erzielen sollte man die Steigerung der Zahlen für die oben genannten Kennzahlen für den Monat vor der Einführung des neuen Contents notieren. Somit kann man die Steigerungsrate der returning Visitors vor der Einführung des neuen Contents mit der Steigerungsrate nach der Einführung des Contents berechnen.]

Wenn man seine Artikel nach Rubriken aufteilt und diese Rechnung für jede Rubrik durchführt, kann man leicht erkennen, welche Rubriken durch besseren Content verbessert werden sollten.

Natürlich kann man jetzt sagen, dass andere Faktoren für die Steigerung verantwortlich sein könnten.
Deshalb sollte man immer die natürliche Steigerungsrate (Wachstum vor der Einführung des besseren Contents) berechnen (siehe *; Wachstumsrate danch - Wachstumsrate davor = delta Wachstum)